Osterbrunnenfeier

Osterbrunnenfeier


Gerade in den letzten Jahren erfährt der Brauch – das Osterbrunnenschmücken – einen immensen Aufschwung. Osterbrunnen sind Anziehungspunkt und Attraktion in der Region.

Man fragt sich nun, seit wann es diesen Brauch gibt und wie er entstanden ist. Das Ausgangsgebiet des Brauches lässt sich etwa auf die zentrale Fränkische Schweiz eingrenzen, doch ist eine genaue Herkunftsbestimmung nicht möglich.

Der Hauptgrund für das Schmücken von Brunnen und Quellen ist vor allem in der Bedeutung des Wassers als lebensspendendes Element zu sehen.

Vor der Einrichtung der heute so selbstverständlichen zentralen Wasserversorgung wurden Brunnen und Zisternen angelegt, um der Wasserarmut entgegenzutreten, aus diesen Quellen schöpften dann in der Regel die Frauen das Trinkwasser und schleppten es mühevoll in ihre Häuser. Ganz selbstverständlich hielt man diese Quelle sauber und pflegte sie.

Als Schmuck dienen ausgeblasene Eier, die einfarbig bemalt oder verziert sind. In manchen Orten ersetzten die verantwortlichen Personen die echten Eier mit Plastikeiern, da die ausgeblasenen Eier entweder durch die Witterung oder auch mutwillig zerstört werden.
Girlanden und Fichtenzweige werden um Brunnentröge gewunden oder zu Gerüsten und Kronen geflochten, an welchen die Eier befestigt werden.