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Neues aus der Schule – Sommer 26

 

Neues aus der Schule 

 

Was vor neun Jahren mit einer großen Schultüte begann, endete nun mit einer gelungenen Zeugnisübergabe: Für die 20 Neuntklässler ist die Zeit an der Mittelschule Absberg-Haundorf zu Ende, sie haben ihren Abschluss geschafft und wurden im feierlichen Rahmen verabschiedet.

Für diese Feier hatten sich die Schüler und Schülerinnen der achten Klasse mächtig ins Zeug gelegt, um den Absolventen einen gebührenden Abschied zu bereiten. Die Turnhalle war festlich geschmückt, die Schulband sorgte für den musikalischen Rahmen, Pfarrerin Stefanie Fischer hatte zusammen mit einigen Schülern eine Andacht vorbereitet, und die Redner sparten nicht mit Anerkennung und guten Wünschen. „Ihr habt geliefert und haltet nun euer Ticket für die Zukunft in der Hand“, lobte Helmut Schmaußer als stellvertretender Schulverbandsvorsitzender die Leistungen der jungen Leute und betonte: „Ihr seid die Fachkräfte von morgen!“. Rektorin Kerstin Seitz-Knechtlein ließ die vergangenen Jahre Revue passieren, erinnerte an die Anfänge, als „der Schulranzen meist größer war als ihr selbst“, an die vielen Momente des Lachens, aber auch an die Herausforderungen der Schulzeit. Dabei machte sie klar, dass Wissen zwar wichtig sei, aber Teamgeist und Zusammenhalt genauso zählen. Nun warte die Welt da draußen darauf, „dass ihr sie mitgestaltet, mit euren Fähigkeiten, mit eurem ich“, so die Schulleiterin weiter. „Glaubt an euch, auch wenn es mal schwierig wird!“

Auf sehr persönliche Weise blickte Klassenlehrer Jonas Engeler auf die drei gemeinsamen Schuljahre zurück, verwies humorvoll auf die stattliche Anzahl von Schlaf-Selfies, die Vorliebe für Spielplätze und die Rolle der Klasse als „Versuchskaninchen“, war sie doch die erste ipad-Klasse an der Schule. Auch für die Übergabe der Zeugnisse hatte er für jeden Jugendlichen eine individuelle Präsentation vorbereitet, die für so einige Lacher sorgte. Zu jedem Zeugnis dazu gab es eine Rose, gesponsert von der VR Bank im südlichen Franken. Mit einem überragenden Notendurchschnitt von 1,1 schloss Hanna Herzog ihre Schulzeit als Jahrgangsbeste ab und wurde dafür mit dem Förderpreis der Sparkasse ausgezeichnet. Kleine Geschenke als Anerkennung der guten Leistungen gab es vom Förderverein der Schule zudem für Marie Nehmeier (1,2), Johannes Kolb, Fabian Gottert und Manuel Löw. Marie Nehmeier überzeugte nicht nur mit ihrem fachlichen Wissen, sondern engagiert sich auch ehrenamtlich in der Freiwilligen Feuerwehr und dem Jungzüchterverband. Dafür erhielt sie eine Einladung nach München, wo sie aus den Händen von Kultusministerin Anna Stolz den Staatspreis entgegennehmen durfte.

Das letzte Wort hatten die Abschlussschüler selbst. Stellvertretend für die Klasse blickten Marie Nehmeier und Talia Del Mastro auf die gemeinsame Schulzeit zurück und waren sich sicher: „An unsere Klasse werden wir immer denken. Denn langweilig war es bei uns nie!“

Eigens für die Entlassfeier hatten die Neuntklässler einen Tanzkurs absolviert und zeigten zwischen den Redebeiträgen ihr Können. Und auch nach dem offiziellen Teil und der Stärkung am üppig gedeckten Buffet, für das die Eltern gesorgt hatten, blieb noch reichlich Gelegenheit, das Tanzbein zu schwingen und sich neue Erinnerungen zu schaffen.                                          TINA ELLINGER

 

Fotos:

 

Mit der Traumnote 1,1 schloss Hanna Herzog die Mittelschule ab und wurde dafür mit dem Förderpreis der Sparkasse ausgezeichnet. Foto: Tina Ellinger

 

Schöne Erinnerung: Fein herausgeputzt stellten sich die Abschlussschüler und Abschlussschülerinnen mit ihrem Lehrer Jonas Engeler zum Gruppenbild im Schulgarten auf. Foto: Ilona Oppel

 

Die Schulband umrahmte die gelungene Abschlussfeier musikalisch. Foto: Tina Ellinger

 

Für Marie Nehmeier ging es ein paar Tage nach der Abschlussfeier nach München. Dort wurde sie von Kultusministerin Anna Stolz für ihre schulischen Leistungen und ihr vielfältiges ehrenamtliches Engagement mit dem Staatspreis ausgezeichnet. Foto: privat